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Trainingsraumprogramm – Vorzüge

A. Verantwortung des Schülers

  • Schüler wird gefragt und muss sich entscheiden.
  • Schüler reflektiert sein Verhalten.
  • Schüler entwickelt Alternativen.
  • Keine Bestrafung, sondern Zuwendung

B. Konfliktbearbeitung

  • Zeitersparnis: keine Belastung der Unterrichtszeit
  • Klärung ohne Publikum, d. h. sach-bezogen, nicht image-bezogen
  • neutrale Person fördert Deeskalation

C. Konfliktlösung

  • Analyse und Aufarbeitung in ruhiger Atmosphäre
  • Ernstnehmen des Schülers: seines Verhaltens, seiner Person,
    seiner Gründe
  • Ursachenforschung und angemessene Bearbeitung
  • bei Fehlverhalten des Schülers: Reflexion, Alternativen, u. U. Vermittlung
  • bei Fehlverhalten des Lehrers: Rückmeldung, Gespräch, Hilfestellung,
    u. U. Vermittlung

Zusätzlich:

Das TRP ist Diagnoseinstrument, insofern auffällige Schüler erst in der Abgeschiedenheit des Trainingsraums und bei einer neutralen Person bereit und in der Lage sind, über tiefer liegende Probleme zu sprechen, die vielleicht die Ursache für ihr auffälliges Verhalten waren. Die Zusammenarbeit mit dem Beratungsdienst und Schulpsychologen ist möglich und manchmal angezeigt.